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Teams bilden, wenn die Zahl nicht aufgeht

Sieben Leute, und alle wollen mitspielen. Drei gegen vier ist unfair, einzeln dauert es ewig — hier sind die Aufteilungen, die in der Praxis funktionieren.

Ab wann lohnen sich Teams?

Die Grenze liegt bei etwa acht Personen. Darunter spielt es sich einzeln besser: Jeder kommt oft genug dran, und die Wartezeit zwischen zwei eigenen Zügen bleibt erträglich.

Darüber kippt es. Bei zwölf Einzelspielern vergehen zwischen deinen Zügen elf fremde Fragen — das sind gut fünfzehn Minuten, in denen du zusehen darfst. Genau dann fangen Leute an, aufs Handy zu schauen. Mit Teams ist man dagegen dauernd beteiligt, weil man auch dann mitdenkt und mitredet, wenn ein anderes Teammitglied antwortet.

Ein Team belegt einen Platz auf dem Brett, egal wie viele darin sitzen. So bekommt man auch eine Runde mit dreißig Leuten unter.

Wie groß sollen Teams sein?

Zwei bis vier Personen. Zu zweit ist am dichtesten — beide sind immer beteiligt. Ab fünf gibt es fast zwangsläufig jemanden, der nur noch danebensitzt, und dann hat man das Einzelspiel-Problem im Kleinen wiederhergestellt.

Die Zahl der Teams ist wichtiger als ihre Größe: Drei bis fünf Teams sind ideal. Zwei Teams werden schnell zum Zweikampf, bei dem der Rückstand ab der Hälfte nicht mehr aufzuholen ist. Bei mehr als sechs Teams wartet man wieder zu lange.

Wenn die Zahl nicht aufgeht

Der Klassiker: Sieben Leute. Drei Möglichkeiten, in der Reihenfolge, in der wir sie empfehlen:

Was wir nicht empfehlen: jemanden aussetzen zu lassen und in der zweiten Runde zu tauschen. Wer eine Runde zusieht, ist danach draußen.

Wie man mischt

Bei RateFatz suchen sich die Leute ihre Teams in der Lobby selbst — das ist bequem und führt zuverlässig zum ungünstigsten Ergebnis: Die drei, die sich am besten auskennen, sitzen zusammen, weil sie sich auch privat am besten kennen.

Zwei Gegenmittel:

Was fast nie funktioniert: Altersgruppen gegeneinander. Jung gegen Alt klingt nach einer guten Idee und endet meistens damit, dass eine Seite bei den Videospielen und die andere bei Geschichte abräumt, ohne dass jemals ein spannendes Feld dabei war. Gemischte Teams sind interessanter — dort erklären sich die Generationen gegenseitig ihre Fragen.

Wer antwortet im Team?

Im Team ist immer eine Person am Zug und sagt die Antwort. Wie das Team dahin kommt, ist seine Sache — und genau da entsteht der Reiz: Man berät sich, jemand ist sich sicher, jemand anderes hat ein ungutes Gefühl, und am Ende muss einer es aussprechen.

Ein Tipp für die Spielleitung: Lass die Beratung zu, aber setz ihr ein Ende. Wenn ein Team nach einer Minute noch diskutiert, frag freundlich nach einer Antwort. Wer mag, stellt eine Bedenkzeit ein — dann übernimmt die Uhr diese undankbare Aufgabe.

Kurz zusammengefasst